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Der Comer See und der Lago Maggiore zählen zu den bedeutendsten der zahlreichen, am südlichen Alpenrand gelegenen Oberitalienischen Seen. Der circa 200 Quadratkilometer umfassende Lago Maggiore ist der zweitgrößte der Seen, welcher mit ungefähr einem Fünftel in die Schweiz hinein reicht. Das Westufer ist touristisch schöner, touristisch wesentlich interessante rund aufgrund dessen auch erschlossener als da Ostufer des Sees. Am den Ufern des Sees und auf den in dem See gelegenen Inseln erstrecken sich wunderschöne Park- und Gartenlandschaften mit noblen Villen. Verbania, die größte Stadt des Sees, welche auf eine römische Gründung zurück geht, befindet sich mit ihrem noblen Stadtteil Pallanza, welcher zu den bekanntesten Ferienorten des Lago Maggiore zählt am Westufer des Sees. Sehr sehenswert sind hier vor allem der weitläufige botanische Park der Villa Taranto, der alte Stadtkern, der barocke Palazzo, welcher ein Kunstmuseum beherbergt und die romantische Kirche aus dem 16. Jahrhundert. Verbania befindet sich am Eingang der Borromäischen Bucht, welche auch als Riviera bezeichnet wird. Vor deren Küste erstrecken sich die Borromäischen Inseln Isola Bella, Pescatori und Modro, welche mit ihrer mediterranen Pflanzenwelt vor allem in den Sommermonaten ein sehr beliebtes Ausflugsziel darstellen. Weiterhin befinden sich die beiden traditionsreichen und beliebten Kur- und Ferienorte Baveno und Stresa mit seiner mondänen Uferpromenade und den zahlreichen hochwertigen Hotelpalästen aus einer längst vergangenen zeit am Westufer des Lago Maggiore. Am Ostufer finden Sie weniger Ferienorte als Industriestädte vor, in welchen vor allem Spitze und Keramik hergestellt wird. Der Comer See ist ausschließlich auf dem Gebiet der Lombardei gelegen und zugleich mit seinen 400 Metern Tiefe der tiefste Binnensee in Europa. Etwa in der Mitte gabelt sich der fjordartige See in einen Westarm, einen Ostarm und einen Nordteil. Am südlichen Ende des westlichen Arms befindet sich mit Como die größte Stadt des Sees und ein bedeutender Industriestandort, in welchem circa ein Viertel der Weltseidenproduktion abläuft. Como bietet Ihnen zudem interessante Museen und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, welche sich fast ausschließlich in der Altstadt befinden. Hervorzuheben sind vor allem der marmorne Dom mit seinen zahlreichen Kunstschätzen, das Rathaus, der Stadtturm aus dem 13. Jahrhundert, die Reste der römischen Stadtbefestigung, die mittelalterliche Burgruine, die Ihnen imposante Ausblicke bietet, die von Villen gesäumte, prächtige Uferpromenade und der lebhafte Hafen. Ebenfalls am Westarm befindet sich der noble Ferienort Cernobbio mit seiner prächtigen Renaissance_Villa Villa d`Este, in deren altehrwürdigen Gemäuern heute ein Luxushotel untergebracht ist. In der Gabelung zwischen Westarm und Ostarm befindet sich mit Bellagio der wohl schönste Ort am Comer See mit seiner historischen Altstadt und den prachtvollen Patriziervillen. Der Ostarm und der Nordteil des Comer Sees spielen keine herausragende touristische Rolle. Am Ostarm des Comer Sees befinden sich zum Großteil Industriestädte, der Norden ist aufgrund seiner noch sehr ursprünglichen aber auch sehr alpin wirkenden Landschaft eher ein Anziehungspunkt für Kletterer und Wanderer. In der näheren Umgebung der Seen befinden sich einige interessante Städte wie Mailand und Verona, die Sie mit ihren zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten wie dem Palazzo Capuleti, der Arena die Verona und dem Abendmahl-Fresko von Leornardo da Vinci zu einem Besuch einladen.
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