Auf dem griechischen Festland habe ich schonmal Urlaub gemacht, aber auf Kreta war ich noch nie. Vor allem bin ich gefahren, weil mich die minoische Kultur interessiert hat. Das ist eine sehr alte Kultur, über die man heute nicht mehr soviel weiß. Heraklion ist die 'Hauptstadt' Kretas, und ist gar nicht so schön. Kulturell ist hier viel los, und man kann Museen besuchen, oder einen Kaffee trinken, aber ich war froh, dass wir etwas außerhalb und nahe am Strand gewohnt haben. Da ist es ruhig, idyllisch, man hat Sonne und Meerluft. Knossos, der berühmteste Ort wo die Minoer gelebt haben, war gar nicht das Highlight. So viel ist von den Ruinen nicht geblieben und es war recht voll. Aber ganz andere Sachen waren toll!
Kreta Reisen
Erst einmal ist das Essen dort überall gut, es gibt unheimlich frisches Essen mit vielen Früchten, Oliven, alles auf der Insel angebaut. So guten Salat habe ich noch nie gegessen! Und die Landschaft ist ganz besonders, braune Erde und dazwischen immer wieder unglaublich grün. Unbedingt muss man durch die Samariaschlucht wandern. Das ging bei uns als Busausflug, man fährt schon ein Stück und es ist ein kompletter Tagesausflug, aber dafür wandert man durch eine 18-Kilometerschlucht, mit Wänden links und rechts, die hunderte Meter hoch sind. Das ist gar nicht so anstrengend, der Weg ist recht flach, aber man braucht schon gutes Schuhwerk. Und eine Landschaft wie dort gibt es nirgendwo sonst. (Jana, 31, Köln)